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SLOWBOY // Orgeljazz aus Berlin

Mit SLOWBOY geht ein lang gehegter Wunsch des Berliner Schlagzeugers Kay Lübke in Erfüllung. Eine Band mit dem Sound der Hammond B3. Wolfgang Roggenkamp ist der Organist und er ist es mit Leib und Seele. Kein geringerer als Jan von Klewitz am Altsaxofon macht aus dem Duo ein Trio. Die Musik ist ein Gemeinschaftswerk, alle drei steuern Kompositionen bei.Melodie und Groove sind gepaart mit einer großen Portion Lust. Die Spielfreude ist ansteckend – das dachte sich auch der Berliner Senat, der die Band mit dem Studiopreis 2013 auszeichnete.

Kay Lübke

lebt und arbeitet in Berlin seit 1998. In Berlin studierte der gebürtige Karlsruher an der HfM Hanns Eisler. Davor war er an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und an der Musikwerkstatt in Frankfurt.
In der Berliner Musiklandschaft fühlte sich Kay Lübke sehr wohl. Es entstanden zahlreiche Projekte und Gruppen, die im Laufe der Jahre zu diversen CD Aufnahmen mit u.a Silke Eberhard, E.-L. Petrowsky, Uschi Brüning, Uli Gumpert, David Liebmann, Majid Bekkas, Henrik Walsdorf, Christof Sänger, Georg Boesner und Uli Kempendorff führten. Dadurch ergaben sich wiederum Konzertreisen und Festivalengagements im europäische Ausland, Israel, Marokko, Ägypten, Aserbaidschan, China, Kanada und den USA. Außerdem ist K.L. nicht nur in den Clubs aktiv sondern auch an verschiedenen Berliner Bühnen tätig, an der Volksbühne mit Sir Henry, davor an der Schaubühne, bei dem Festival Spielzeit Europa und am BE sowie beim Tanzplan Dresden. 2008 gewann er den Studiopreis des Berliner Senats mit der Band Croomp und 2009 mit Stephen Brandon, 2013 wiederum mit dem Projekt Slowboy.

Jan von Klewitz

– Geboren am 7.3.1964 in Zagreb, studierte Musik an der Musikhochschule Köln und schloß das Studium 1989 ab. Spielte in diversen Bands in dieser Zeit, Ulla Osters „Beyond Janis“, Georg Ruby, dem deutschfranzösischen Jazz Orchester unter der Leitung von Albert Mangelsdorff,Wolfgang Dauner, besuchte den Banff Jazz Workshop/Canada,Umzug nach Berlin,spielte in verschiedenen Bands, u.a. Berlin Contemporary Jazz Orchestra, mit Alexander v. Schlippenbach, Aki Takase, Evan Parker, Ernst-Ludwig Petrowski, Conny Bauer, Paul Lovens, eigene Projekte mit John Schröder, Stefan Lottermann, Pepe Berns, Bill Elgart. Spielte mit der Band von Heinz Sauer mit Steve Arguelles, Michel Godard.Spielte mit Gene Calderazzo, Orlando Lefleming und Dominic Miller in Nils Wülkers Band, spielte in Norbert Schollys Band mit Jochen Rückert and Dietmar Fuhr, eigene Band Yakou Tribe mit Kai Brückner, Johannes Gunkel und Rainer Winch, 3 CDs, zahlreiche Tourneen, Mitglied bei Thärichens Tentett und Jazz Indeed, beide mit Michael Schiefel, Duo-Projekt Spiritual Standards mit Markus Burger, 4 CDs, zahlreiche Tourneen in Deutschland, Österreich, Ukraine, Italien, spielte internationale Festivals, wie North Sea Den Haag, Jazzfest Berlin, San Francisco Jazz Festival, Jazz Baltica Salzau, Meraner Festwochen, Mahlerfestwochen Toblach, Jazzfestival Leverkusen, Aalen, Zagreb, Rom, Bukarest, Malta, Warschau, u.a. Auslandreisen mit dem Goethe-Institut nach West-und Ostafrika, Indien, Pakistan,Kasachstan,Kirgisien,Usbekistan,China,USA.

Wolfgang Roggenkamp

wurde in Steinfeld/Deutschland geboren und begann im Alter von 7 Jahren mit dem Schlagzeugspiel. Seine professionelle Musikerkarriere startete er im Alter von 16 Jahren, seitdem hat er mit Künstlern wie Peter O´Mara, Stan Webb, Luther Allison, Nippy Noya, Prince Robinson, Kenny Wheeler, Ben Becker, Nina Hoss, Jeanne Carroll, Torsten deWinkel, Helmut Hattler, Pete York, John Schröder, Sebastian Studnitzky, Jens Winther, Önder Foczan, Suat Borazan, Allen Blairman, Cora Frost, Paul Brody, Michael Thalheimer, Jan Akkerman, Massada, Sugarray Rayford und vielen vielen anderen Künstlern gearbeitet.
Er studierte Klassik und Jazz an den Instrumenten Schlagzeug und Klavier am Konservatorium Osnabrück sowie an der Folkwanghochschule Essen. ( 1986-1993 ), 1.Bundespreis in der Kategorie Schlagzeug bei Jugend musiziert 1985. Er nahm Stunden bei Elvin Jones, Peter Erskine, Dave Liebman, Ron Savage, Peter Klemke, Thomas Alkier, Walter Norris und Jasper van´t Hof. Er erhielt ein Stipendium vom Berklee College of Music/Boston und studierte dort 1996/97 bei Jon Hadzilla. Seine erste Marimbaphon Komposition “African Blues” wird international gespielt, weitere Kompositionen folgen. Wolfgang ist ebenfalls stark für sein Spiel an der Hammond B3 respektiert und tourte in Südamerka, Cuba, Karibik, Europa, Indonesien, Afrika, Russland und den USA. Er ist bekannt für seine instrumentale Vielseitigkeit und seine Liebe für viele musikalische Gattungen. 2000 zog er nach Berlin und hat dort seither in hunderten von musikalischen Besetzungen und Shows agiert. Über 40 Cd´s hat er eingespielt/produziert – die neuesten Veröffentlichungen sind z.B. “This Time” /  Kai Strauss Band ( Timezone Records) und “Almost Nasty” / Tinez Roots Club (ARR Records). Er ist Endorser für Bosphorus Cymbals und Vic Firth Stöcke, Remo Felle. Wolfgang tourt, produziert, komponiert und unterrichtet seit 25 Jahren.